Frauenquote ist verbindlich

Seit dem 1. Januar 2016 gilt für Aufsichtsräte von börsennotierten Unternehmen, die der paritätischen Mitbestimmung unterliegen, eine feste Geschlechterquote von 30 Prozent. Diese Regelung gilt für rund 100 Unternehmen in Deutschland. Etwa 3.500 weitere Unternehmen sind verpflichtet, Zielgrößen zur Erhöhung des Frauenanteils in Aufsichtsräten, Vorständen sowie obersten Management-Ebenen festzusetzen. Im öffentlichen Dienst gilt für Aufsichtsgremien, in denen der Bund mindestens 3 Sitze hat, eine Geschlechterquote von mindestens 30 Prozent bei Neubesetzungen dieser Sitze. Dies bestimmt das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst, welches den Anteil von Frauen an Führungspositionen verbessern soll.

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